Einweihung des Generationenübergreifenden Wohnens in Walldorf

Vor ein paar Wochen wurde das Mehrgenerationen-Wohnprojekt, der sogenannte „Wohnhof“, in Walldorf in der Bürgermeister-Willinger-Straße eingeweiht. Auch wir als FDP-Fraktion waren vor Ort, um einen Einblick in das dort neu entstandene Wohnprojekt zu bekommen. Die Idee, dort einen Wohnhof zu entwickeln, in dem Alt und Jung, also alle Generationen, ein Zuhause finden, sehen wir positiv. Solche neuen Konzepte haben vielerlei Vorteile. Beispielsweise können dort junge Familien, die fernab ihrer Verwandtschaft leben, ein Netzwerk vorfinden, das ihnen bei der Kinderbetreuung unter die Arme greift. Heute wird spontan ein Babysitter gebraucht, aber die eigene Familie wohnt hunderte Kilometer entfernt? Im Wohnhof findet sich sicherlich immer jemand, der kurzfristig unterstützen kann. Auf der anderen Seite können körperlich anstrengendere Gänge wie z.B. Einkaufen oder auch kleinere Reparaturen in den privaten Wohnbereichen von den jüngeren Bewohnerinnen und Bewohnern des Generationenhauses mit übernommen werden, falls dazu Bedarf besteht.

Ebenso kann dieses Wohnprojekt auch zur Entspannung des Wohnungsmarktes beitragen, denn ältere Menschen, welche die große Fläche ihres Hauses nicht mehr benötigen, können dort in einer Wohnung ein neues Zuhause finden und ihr Haus kann dann wieder von einer Familie bewohnt werden. Dies sind nur ein paar positive Effekte, die derartige Projekte wie der neue Wohnhof in Walldorf mit sich bringen können.

Wir sind nun sehr gespannt, wie sich das generationenübergreifende Zusammenleben in dem neuen Wohnprojekt mit den 23 Wohneinheiten entwickeln wird und wünschen den Bewohnerinnen und Bewohnern alles Gute!