Zu Besuch bei der „Innowerft“

Am Mittwoch, den 10.11.21, besuchten Gemeinderäte und -rätinnen das Zentrum für innovative Start-ups, kurz „Innowerft, im Industriegebiet. Das Gründerzentrum residiert nach dem Umzug im neuen Gebäude der Schweickert GmbH. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Matthias Renschler ergriff Dr. Kai Schmidt- Eisenlohr, der Geschäftsführer von Elektro-Schweickert, das Wort, um das Familienunternehmen Schweickert GmbH und insbesondere die neue Firmenzentrale des Unternehmens vorzustellen. Voller Stolz erläuterte er den Neubau und die Entwicklung vom Elektrobetrieb bis hin zum weltweit agierenden Unternehmen mit Komplettlösungen für Gebäude-, Elektro- und Sicherheitstechnik. Das neue Gebäude mit seiner sehr innovativen Architektur ist in allen Teilen äußerst modern und durch die Betonkerntemperierung in Verbindung mit Geothermie klimaneutral aufgestellt.

Anschließend ergriff Dr. Thomas Lindner, der Geschäftsführer der Innowerft, das Wort. Er berichtete das Neueste aus der Innowerft. Pandemiebedingt musste vieles in den letzten beiden Jahren von zu Hause durch Homeoffice erledigt werden. Was dabei fehlte, war der persönliche Kontakt der jungen Start-ups mit potentiellen Kundinnen und Kunden. Trotzdem konnte er vom Erfolg zweier Start-ups berichten, die sich anschließend vorstellten, neudeutsch „pitch (Kurzvorstellung).

Dabei handelte es sich um das junge Unternehmen „BäckerAI, das Großbäckereien und ihre Filialen bei der täglichen Bestellung mit den notwendigen Backwaren unterstützt, um möglichst wenig „Rückläufer“ abends nach Ladenschluss zu haben. Mit Hilfe der Software wird auch sichergestellt, dass die gesamte Breite des Sortiments fast zu allen Zeiten für die Kunden bereitsteht.

 Das zweite Unternehmen „lemontaps“ vertreibt Visitenkarten, die sie nicht mehr in Papierform herstellen, sondern als digitale und nachhaltige Visitenkarte. Mit „lemontaps“ speichert das Gegenüber seinen neuen Kontakt direkt mit nur einem Klick auf seinem Handy, ohne etwas manuell einzutippen.

Vorgestellt wurde außerdem eine VR-Brille, die es ermöglicht, reale Verkehrssituationen virtuell nachzustellen. Während der coronabedingten Schließung der Fahrschulen konnten so Verkehrssituationen erlebt und geübt werden.

Wir bedanken uns bei der Innowerft und vor allem bei Dr. Lindner für den interessanten Abend mit viel neuem Input.

Die FDP- Fraktion wünscht den beiden Start-ups viel Erfolg in der Zukunft.