Büro- und Dienstleistungsgebäude Johann-Jakob-Astor-Straße 3 und 5

In der letzten Sitzung des Gemeinderats wurde die Planung eines Büro- und Dienstleistungsgebäude in der Johann-Jakob-Astor-Straße 3 und 5 beschlossen. Hierzu hielt unser FDP-Stadtrat Günter Lukey folgende Stellungnahme:

„Die Planung eines Bürogebäudes ist ein komplexer Prozess, der sowohl strategische Überlegungen als auch eine sorgfältige Umsetzung erfordert. Dabei gilt es, eine solide Grundlage für zukünftige technologische Entwicklungen zu schaffen und gleichzeitig den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Besonderes Augenmerk sollte auf eine leistungsfähige und zuverlässige IT-Infrastruktur gelegt werden, die für moderne Büroumgebungen unverzichtbar ist.

Der geplante Baukörper in der Joh. Jak. Astorstraße soll sich harmonisch zwischen der Hillesheim-Scheune und der Volksbank einfügen. Ziel ist es, den dringend benötigten zusätzlichen Büroraum zu schaffen, da das Rathaus hinsichtlich der Arbeitsplätze zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Mit der Neubebauung des ehemaligen Reinhard-Geländes wird zudem eine wichtige städtebauliche Lücke zwischen Drehscheibe und Rathaus geschlossen.

Durch die Zusammenlegung der beiden Grundstücke mit der Hillesheim-Scheune können Abstandsflächen reduziert und zugleich die erforderlichen Abstände zum dahinterliegenden Grundstück eingehalten werden. Geplant sind insgesamt rund 30 Arbeitsplätze sowie ein Ladenlokal. Bei letzterem muss dann natürlich auch dafür gesorgt werden, dass dieses Geschäft nicht leer steht - so wie es aktuell bei mehreren Gewerbeflächen in der Hauptstraße der Fall ist. Alternativ wäre daher für uns auch ein reines Bürogebäude denkbar. Die angedachte Tiefgarage wird von uns kritisch bewertet. Sie wäre teuer und schwer anfahrbar. Zudem würde sie womöglich den alten Baumbestand im hinteren Teil des Grundstückes gefährden. Gerade im Innenstadtbereich ist es uns wichtig, die wenigen noch vorhandenen „Grünen-Oasen“ zu erhalten oder wenn möglich sogar auszuweiten. Im Außenbereich befürworten wir daher die Pflanzung mehrerer Bäume, die Feinstaub filtern und die im Sommer für Schatten und Kühlung sorgen.

Hinsichtlich der Planungsleistungen schließen wir uns den Argumenten der Verwaltung an. Angesichts des bestehenden Zeitdrucks erscheint uns das alternative Beschaffungskonzept nach Prof. Burgi als sinnvoll. Da für dieses Bauvorhaben keine öffentlichen Fördermittel zu erwarten sind, hoffen wir auf wenig Gegenwind und eine zeitnahe Umsetzung.

Die FDP-Fraktion stimmt den Beschlussvorschlägen der Verwaltung zu.“