Forstbetriebsplan 2026
Zum Forstbetriebsplan 2026 hielt unser FDP-Stadtrat Günter Lukey folgende Stellungnahme:
„Der Wald ist unser gemeinsamer Verantwortungs- und Lebensraum im Hinblick auf den Erhalt der Biodiversität. Trotz einer leichten Erholung in diesem Jahr befindet er sich weiterhin in einem Zustand, der vielerorts aktive forstliche Eingriffe erfordert, um seine Klimastabilität zu sichern. […]
Sandige Böden auf unserer Gemarkung, die nur wenig Wasser speichern können, sowie invasive Arten, die sich aggressiv ausbreiten und teilweise giftig sind oder Allergien auslösen, erschweren es dem heimischen Wald, wieder ein eigenständiges ökologisches Gleichgewicht zu finden. Zudem behindern sie das Aufwachsen junger Bestände.
Notwendige Verkehrssicherungsmaßnahmen an neuralgischen Punkten im Wald umfassen regelmäßige Baumkontrollen sowie die Entfernung von störendem Totholz sowie gefährlichen Ästen und Zweigen. Gegebenenfalls sind auch Kronensicherungen erforderlich […].
Besonders wichtig ist uns die Fortführung der waldpädagogischen Führungen, vor allem für Kinder und Jugendliche. Ein besonderer Dank gilt hierbei Frau Ehnert. Hervorzuheben ist zudem die seit Jahren vorbildliche Zusammenarbeit mit der Sambugaschule, die in diesem Jahr in einem besonderen Nachwuchspreis mündet. […]
Unser Dank gilt außerdem unserem Förster, Herrn Freund, sowie seinem gesamten Forstteam. […]
Der Wirtschaftsplan für den Forst schließt – wie bereits in den vergangenen Jahren – mit einem finanziellen Defizit. Dennoch wird mit vergleichsweise geringem finanziellem Aufwand Außerordentliches für unsere Umwelt geleistet, auch im Sinne der nachfolgenden Generationen.
Mit dem vorliegenden Bewirtschaftungsplan für das Jahr 2026 erklären wir uns einverstanden.“