Inanspruchnahme Umweltförderprogramme
Im Gemeinderat wurde über die Inanspruchnahme der Umweltförderprogramme 2025 informiert. Hierzu hielt unsere FDP-Stadträtin Paula Glogowski folgende Stellungnahme:
„Umweltfreundliches Verhalten wird in Walldorf mit insgesamt 2,2 Millionen Euro gefördert – ein deutliches Zeichen für den hohen Stellenwert des Klimaschutzes in unserer Stadt.
Besonders erfreulich ist, dass unsere Bürgerinnen und Bürger offenbar sehr genau rechnen können: Rund 1,9 Millionen Euro dieser Summe entfallen auf Photovoltaikanlagen. Zwar wird auch für die Herstellung von Photovoltaikmodulen Energie benötigt, doch erzeugen diese Anlagen anschließend über viele Jahre hinweg Strom mithilfe des Sonnenlichts – einer Energiequelle, die uns kostenlos zur Verfügung steht.
Wer einen großen Teil des erzeugten Stroms selbst verbraucht und überschüssige Energie ins Netz einspeist, kann seine Strombezugskosten von derzeit rund 33 Cent pro Kilowattstunde deutlich reduzieren und praktisch mit der Sonne heizen. Ein Batteriespeicher kann zusätzlich dazu beitragen, den Eigenverbrauch zu erhöhen und die Wirtschaftlichkeit weiter zu verbessern. Unter günstigen Voraussetzungen kann sich die Investition in eine Photovoltaikanlage bereits nach etwa zehn Jahren amortisieren.
Bitte denken Sie daran, bei geplanten Investitionen in die energetische Sanierung Ihrer Immobilie vor Unterzeichnung eines Angebots einen Förderantrag bei der Stadt Walldorf zu stellen. In bestimmten Fällen ist zudem eine Förderung des Bundes über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Voraussetzung für die städtische Förderung.
Viele Umweltförderprogramme helfen nicht nur dem Klima, sondern auch Ihrem Geldbeutel. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, denn niemand kann mit Sicherheit vorhersagen, wie sich die Energiekosten in Zukunft entwickeln werden.
Wir stehen hinter allen unseren Umweltförderprogrammen. Wichtig ist, diese möglichst niederschwellig zu gestalten um die Handhabung zu vereinfachen und den Anreiz zu erhöhen sie in Anspruch zu nehmen. Wir begrüßen es daher, dass aktuell auch an einer Bündelung und Straffung der Förderprogramme gearbeitet wird. Wir werden uns hier weiterhin konstruktiv einbringen.“