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Informationstag zum Katastrophenschutz

Wie gut sind wir in Walldorf eigentlich auf größere Notlagen vorbereitet? Und was können wir selbst tun, wenn beispielsweise bei einem Unwetter oder einem länger andauernden Stromausfall plötzlich vieles nicht mehr wie gewohnt funktioniert? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der erste Walldorfer Informationstag zum Katastrophenschutz.

Auch unsere Ortsverbandsvorsitzende Vera Pfirmann und unsere Fraktionsvorsitzende Paula Glogowski waren vor Ort und haben sich über die verschiedenen Bereiche des Katastrophenschutzes informiert. Aus unserer Sicht war der Informationstag eine sehr gelungene Veranstaltung, die gerne wiederholt werden darf!

Besonders gefreut hat uns, dass zahlreiche Schulkinder und auch Kita-Gruppen die Gelegenheit genutzt haben, das Thema Katastrophenschutz ganz praktisch kennenzulernen. Denn vieles lässt sich besser verstehen, wenn man es nicht nur erklärt bekommt, sondern selbst sehen, anfassen und ausprobieren kann. Feuerwehr, THW, DRK und DLRG gaben mit ihren Fahrzeugen, ihrer Ausrüstung und verschiedenen Mitmachangeboten einen anschaulichen Einblick in ihre Arbeit. Gleichzeitig gab es umfangreiches Informationsmaterial dazu, wie man sich selbst auf mögliche Notlagen vorbereiten kann.

Ein herzliches Dankeschön gilt deshalb allen beteiligten Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie den vielen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, die diesen Tag möglich gemacht haben. Ihr Engagement ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar.

Wir begrüßen es sehr, dass die Stadt Walldorf das Thema Katastrophenschutz intensiv angeht. Auch der Gemeinderat hat sich bereits im Frühjahr im Rahmen einer Klausurtagung im Ahrtal ausführlich mit Katastrophenvorsorge und den Erfahrungen aus der dortigen Flutkatastrophe beschäftigt. Mit einem eigenen Katastrophenschutzmanager ist Walldorf zudem personell gut aufgestellt, um dieses wichtige und breite Aufgabenfeld weiter voranzubringen.

Katastrophenschutz ist allerdings keine Aufgabe, die irgendwann abgeschlossen ist. Jetzt gilt es, Schritt für Schritt konkrete Pläne für unterschiedliche Szenarien zu entwickeln, Abläufe zu erproben und regelmäßig weiterzuentwickeln. Ebenso wichtig ist es, die Bevölkerung einzubeziehen und darüber zu informieren, was im Ernstfall zu tun ist und welche Vorsorge jeder Einzelne treffen kann.

Der Informationstag war dafür ein wichtiger Baustein. Denn auch wenn wir hoffen, dass der Ernstfall niemals eintritt, sollten wir gemeinsam alles dafür tun, dann so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Ein wichtiges Thema, das wir gerne weiterhin konstruktiv begleiten werden.