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Schulhof der Wald- und Sambugaschule: Schnelles Handeln nach Hinweisen aus der Elternschaft

Vor zwei Wochen wurde der FDP-Ortsverband von Eltern darauf aufmerksam gemacht, dass der auf dem Schulhof der Wald- und der Sambugaschule ausgebrachte Split zu einer erhöhten Verletzungsgefahr führt. Gleichzeitig erschwerte der Split die Nutzung des ohnehin durch die laufenden Bauarbeiten stark eingeschränkten Bewegungsraums für die Kinder erheblich.

Für uns war sofort klar, dass wir dieser Rückmeldung nachgehen müssen. Unsere Vorsitzende Vera Pfirmann nahm daraufhin Kontakt mit dem Elternbeiratsvorsitzenden der Waldschule auf. Unsere Fraktionsvorsitzende Paula Glogowski brachte das Thema anschließend im Gemeinderat zur Sprache und machte deutlich, dass die geschilderten Probleme ernst genommen und eine Lösung gefunden werden muss.

Um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen, besichtigten Vera und Paula den Schulhof am Montagabend. Unser Eindruck war eindeutig: Große Teile des Schulhofs waren mit losem Split bedeckt, wodurch die Nutzung der verbliebenen Fläche erheblich eingeschränkt wurde. Diesen Eindruck hat Paula dann am Dienstag nochmals mit Nachdruck in einer Sitzung weitergegeben. Wir bedanken uns bei BM Renschler dafür, dass er daraufhin veranlasst hat, den Split vom Schulhof entfernen zu lassen. Ebenso gilt unser Dank Stadtbaumeister Tisch und allen Beteiligten, die die Umsetzung jetzt ermöglicht haben.

Am Donnerstag fand auf Initiative der SPD-Fraktion zusätzlich eine Begehung des Gemeinderats statt. Dabei zeigte sich, dass der Nachdruck bereits Wirkung gezeigt hatte: Ein großer Teil des Splits war entfernt, während eine Kehrmaschine die verbleibenden Flächen reinigte.

Für denselben Abend hatten Eltern eine eigene Kehraktion organisiert, weil sie davon ausgingen, die Situation selbst verbessern zu müssen. Wir sind erleichtert, dass die Räumungsarbeiten zuvor begonnen hatten, sodass die Eltern nur noch ein paar Flächen vom Split befreien mussten. Das zeigt, dass berechtigte Anliegen ernst genommen und durch gemeinsames Handeln auch kurzfristig Lösungen gefunden werden können.

Mit der Entfernung des Splits ist ein wichtiger erster Schritt getan. Gleichzeitig muss die Situation nun kontinuierlich im Blick behalten werden. Solange die Bauarbeiten andauern, wird sich von den Baustellenflächen immer wieder Split auf dem Schulhof verteilen. Deshalb ist es wichtig, den Schulhof regelmäßig mit der Kehrmaschine zu reinigen und bei Bedarf schnell nachzusteuern.

Wir sehen in diesem Vorgang auch einen wichtigen Lernprozess: Bei einer so großen Baumaßnahme auf einem Schulgelände ist eine enge und transparente Kommunikation zwischen Stadt, Schulleitung und Elternschaft unverzichtbar. Hinweise und Sorgen der Kinder und Eltern sollten frühzeitig von der Schule an die Stadt weitergegeben werden, damit Probleme möglichst gar nicht erst eskalieren.

Natürlich bringen Bauarbeiten immer Einschränkungen mit sich. Umso wichtiger ist es aus unserer Sicht, im engen Austausch miteinander zu bleiben und gemeinsam nach praktikablen Lösungen zu suchen.

Wir danken allen Eltern, die ihre Beobachtungen an uns herangetragen und sich konstruktiv für eine Verbesserung eingesetzt haben. Die Entfernung des Splitts ist ein wichtiger erster Schritt. Nun gilt es, die verbleibende Bauzeit mit all ihren Einschränkungen gemeinsam gut zu bewältigen. Nach und nach werden jetzt Bereiche des Schulhofs fertiggestellt und wieder freigegeben, sodass sich die Situation hoffentlich in den kommenden Monaten etwas entspannen wird.